WIR ÜBERFÜHREN ANONYME TÄTER

Ihr Unternehmen wird anonym angegriffen. Sie erhalten E-Mails oder Briefe, in denen Sie anonym bedroht, verleumdet oder erpresst werden. Wir analysieren die Texte nach sprachlichen Mustern, um den Täter zu überführen.

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WIR SCHAFFEN KLARHEIT

Wir vergleichen die anonymen Schreiben und Textmaterial von möglichen Verdächtigen. Auf dieser Grundlage fertigen wir vergleichende Sprachgutachten zur Autorenbestimmung.

  • UNSERE EINSATZBEREICHE

    Sie werden anonym angegriffen durch Briefe, Emails oder Kurznachrichten, die z. B. folgende Straftatbestände erfüllen:

    • Erpressung (§ 253 StGB)
    • Verrat von Betriebsgeheimnissen (§ 120 BetrVG)
    • Werks- und Wirtschaftsspionage (§ 17 UWG)
    • Weitergabe von vertraulichen Informationen (§ 17 UWG)
    • Bedrohung (§ 241 StGB)
    • Beleidigung (§ 185 StGB)
    • Üble Nachrede (§ 186 StGB)
    • Verleumdung (§ 187 StGB)
    • Falsche Verdächtigung (§ 164 StGB)

    Unser Expertenteam analysiert die Texte nach sprachlichen Mustern, um den Täter zu überführen.

  • SPRACHGUTACHTEN

    Wir vergleichen die anonymen Schreiben und Textmaterial von möglichen Verdächtigen. Auf dieser Grundlage fertigen wir vergleichende Sprachgutachten zur Autorenbestimmung. Dabei analysieren wir, ob ein Verdächtiger als Täter identifiziert oder entlastet werden kann. Sollte eine verdächtige Person als Täter in Frage kommen, bestimmen wir den Grad der Wahrscheinlichkeit. Sollten mögliche Verdächtige oder Vergleichstexte fehlen, bestimmen wir anhand sprachlicher Merkmale ein Täterprofil.

  • TÄTERPROFILE

    Sollten mögliche Verdächtige oder Vergleichstexte fehlen, bestimmen wir anhand sprachlicher Merkmale ein Täterprofil. Dabei können wir Aussagen zu folgenden Aspekten treffen:

    • Anzahl der Autoren
    • Verstellung im Text
    • Muttersprache
    • Regionale Herkunft
    • Altersgruppe
    • Geschlecht
    • Bildungsgrad
    • Ausbildung/Beruf
    • Textfertigkeit

    Diese können wichtige Anhaltspunkte für weitere Ermittlungen liefern oder auch zur Entlastung von Verdächtigen beitragen.

  • KRISENMANAGEMENT

    Oft werden zu Beginn von Ermittlungen Fehler gemacht, die später teuer werden können. Der Umgang mit anonymen Angriffen ist für Sie die Ausnahme, für uns die Regel. Während unsere Sprachprofiler daran arbeiten, den Täter zu identifizieren, berät unser Krisenmanagement Sie strategisch.

    Diskret & Vertraulich
    Ihr Auftrag wird absolut diskret und vertraulich behandelt. Wenn Ihr Fall sensibel ist holen wir alle Daten persönlich bei Ihnen ab und analysieren die Texte auf Rechnern ohne Verbindung zum Internet. Auf Wunsch, analysieren unsere Experten die Daten auch bei Ihnen im Haus.

  • UNSERE AUFTRAGGEBER

    Wir unterstützen:

    • Unternehmen, die diskrete Ermittlungen - ohne Staatsanwaltschaft - wünschen.
    • Kanzleien, die für Mandanten ihre Beweisführung untermauern.
    • Landeskriminalämter bei Ermittlungen.
    • Staatsanwaltschaften bei der Prozessvorbereitung.
    • Gerichte bei der Begutachtung im Strafverfahren.
    • Erbengemeinschaften, um die Echtheit von Testamenten zu Prüfen.

IHRE

ANSPRECHPARTNER

Wir finden den richtigen Sprachprofiler für Ihren Fall, denn nicht jeder Analyst passt zu jedem Auftrag.

  • LEO MARTIN

    Leo Martin hat Kriminalwissenschaften studiert und war zehn Jahre lang für den deutschen Geheimdienst im Einsatz. Dort hat er das Kommunikationsverhalten von Menschen in Extremsituationen analysiert. Heute ist er der erste Ansprechpartner für die Auftraggeber des Institutes für Forensische Textanalyse.

    L
  • PATRICK ROTTLER

    Patrick Rottler hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist Experte für Datenanalyse. Als Sprachprofiler am Institut für Forensische Textanalyse ist er für den Bereich Cybercrime verantwortlich. Aber auch gewöhnliche Morddrohungen landen auf seinem sprachwissenschaftlichen Seziertisch.

    P
  • DR ULRICH KAEPPEL

    Dr. Ulrich Kaeppel ist verantwortlich für den Bereich Risikomanagement und leitet den Bereich Strategische Kooperationen mit Versicherungen, Compliancemanagern und Universitäten.

    U
  1. LEO MARTIN
  2. PATRICK ROTTLER
  3. DR ULRICH KAEPPEL

IMMER IM EINSATZ &

IMMER PERSÖNLICH

Unsere Textermittler sind immer im Einsatz. Bei Gefahr im Verzug und bei unmittelbar drohenden, schweren Straftaten ist eine "Blitzanalyse" innerhalb von vier bis acht Stunden möglich. 365 Tage im Jahr, sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.

Kontaktformular

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Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden.

IHRE FRAGEN AN UNS

Kontaktieren Sie uns jederzeit unter:

info(at)sprachprofiler.de

Ist ein Sprachgutachten gerichtsverwertbar?

Im Optimalfall wird der Befund unserer linguistischen Sprachanalyse zusätzlich, durch andere, unabhängige Beweismittel gestützt. In den letzten 20 Jahren gab es regelmäßig rechtskräftige Urteile, bei denen die Sprachanalyse das einzige Beweismittel war. Unter anderem bei Urteilen von Arbeits-, Amts- und Landgerichten, sowie bei Oberlandesgerichten. Eindeutige Ergebnisse, wie bei der Analyse von Fingerabdrücken oder DNA sind im Bereich der Sprachanalyse nicht möglich. Unter günstigen Umständen ermöglicht auch die Sprachanalyse eine "sehr hohe" Genauigkeit bei der Zuordnung. Eine Aussage zur Wahrscheinlichkeit ist Teil jedes Gutachtens.

Wie lange dauert ein Sprachgutachten?

Das hängt vom Umfang des Tatschreibens und der Vergleichstexte ab. In der Regel benötigen wir für ein gerichtsverwertbares Gutachten etwa vier Wochen Zeit. Bei Gefahr im Verzug, also bei unmittelbar drohendem, schweren Straftaten ist eine "Blitzanalyse" innerhalb von vier bis acht Stunden möglich.

Benötigt der Sprachprofiler die Originalschreiben?

Nein. Für die Sprachanalyse genügen qualitativ hochwertige Kopien.
Am besten liefern Sie uns alle Daten digital.

Sind Sprachgutachten auch für Texte in anderen Sprachen möglich?

Grundsätzlich ja. Wir unterstützen Sie in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Analysieren Sie auch (Hand)schrift & Stimme?

Für die Analyse von Handschriften und Stimmen empfehlen wir Ihnen gerne erstklassige Experten.

Seit wann gibt es die Forensische Linguistik?

Der Terminus "Forensische Linguistik" taucht erstmals in einer Veröffentlichung von Jan Svartvik 1968 auf (a case for forensic linguistics), in der er den Einsatz linguistischer Methoden beschreibt, um einen Serienmörderfall zu untersuchen. Wichtige Publikationen im deutschsprachigen Bereich folgen ab den 1980er Jahren, z. B. von Hannes Kniffka (Der Linguist als Gutachter bei Gericht, 1981). Hannes Kniffka hat bereits in den 70er Jahren, an der Universität zu Köln, während seiner Zeit als Assistent bei Prof. Heinz Vater, linguistische Gutachten erstellt.